Montag, 14. November 2011

Unruhig gepennt und Erlebnisse

Moin moin und Hallo,

irgendwie hatte ich wieder kein Wochenende! War wieder einiges los und dabei sind kuriose Sachen beobachtet worden.

Am Freitag war ich mit meinem Kumpel erstmal gemütlich ein Bier trinken. Dazu haben wir dieses "Länderspiel" angekuckt und wie Aogo die wohl schlechteste Leistung ever gezeigt hat! Zum Glück ging es 3:3 aus... schreckliches Spiel! Danach sind wir ins Kino und ich glaub ich haben den schlechtesten Jason Stetham Film gesehen, "Killer Elite", oh Mann, was ein rotz!
[SPOILERWARNUNG]
Killer wird verwundet bei einem Job, zieht sich zurück aus dem Geschäft. Dann wird sein Mentor gefangen genommen und er muss drei SAS Agenten umbringen, da diese die Söhne von einem Scheich umgebracht haben. So zieht sich die Story hin und selbst die "Stars" können dem Film keinen Glanz verleihen!
[SPOILERWARNUNG ENDE]
Auf gut deutsch, war nicht so dolle... aber Allgemein, das Kinojahr war etwas zäh. Kamen wenig richtig richtig gute Filme raus. Ein paar Perlen wie: X-Men erste Entscheidung oder Kill the Boss waren dabei, aber sonst waren viele nur ganz okay, oder ganz nett.

Am Samstag, war ich endlich mal Klamotten kaufen. Nach dem Projekt UHU so gut läuft musste ich nun in den sauren Apfel beißen und einkaufen gehen. BTW, ich hasse es einzukaufen. Ich hasse es in diese Läden zu gehen, Sachen anzuprobieren und nach dem Kram zu suchen. Ich bin ein ziemlich schneller Einkäufer wenn es darum geht. Meistens gehe ich so vor, ich laufe durch die Stapel, finde nicht das was ich suche, schnapp mir dann so eine Verkäuferin und nehme diese in Beschlag bis ich alles habe. Erstmal neue Hemden für die Arbeit, neue Hosen, darunter ein echtes Schnäppchen, 50€ für ne Hugo Boss Hose, da kann man nicht meckern. 30min und der Spuck war vorbei. Ich war Geld los und hab meinen Selbsthass Ductus zelebriert. Für sowas banales wie Kleidung soviel Geld auszugeben. Kleidung sollte nicht so teuer sein, meine Meinung! Früher hat man Feuer oder ne Steinaxt gegen warme Felle getauscht und nun muss man einen Arsch voll Kohle rauskloppen und hat hinterher 4-5 Teile in der Tüte, die mit der Zeit kaputt gehen, da diese verschleißen... Naja, der Einkaufsmarathon ging weiter! Ein paar Kondome kaufen bei Beate Uhse. Hier wurde ich Zeuge eines etwas jooo sagen wir urkomischen Vorfalls. Ein älteres Paar, sagen mal sie und er waren um die 60 Jahre alt, standen vor dem Schaukasten wo die Vibratoren und Dildos ausgestellt sind. Aber nicht die kleinen normalen Geräte, nein hier waren die Stücke aus der Rubrik, Pferdepenis ausgestellt. Also lange dicke Dinger, wo die normale Frau denkt... never ever! Die zierliche Verkäuferin kommt auf das Paar zu und fängt mit der Begrüßung und ob die helfen können. Die Dame zeigt auf das Modell "Faust" also gut 22cm lang und dick wie die Faust eines Discotürstehers. Als die Verkäuferin dann meinte: "Oh das Modell verwende ich auch Privat und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht!", musste ich schon ziemlich inne halten um nicht loszulachen. Also ich denke, es handelt sich hier um einen Verkaufstrick oder die Verkäuferin hat eine schwäche für "dicke Dinger". Man sieht eine 160cm große Frau, zierlich mit einem Becken wie ein Rehkitz, die weibliche Vagina kann einiges ab, aber bei regelmässigen einführens eines Gegenstandes der Größe wird doch sicher irgendwann der Tribut eingefordert im Sinne von: Wurst in den Flur werfen! Aber sei es drum. Sexshops haben immer sehr viel Situationskomik, denn man möchte nicht gesehen werden wie man reingeht, aber drinnen geht dann die Post ab. Wenn Teenager zu den Pornos rennen und auf Checker machen, Frauen in der Dildo Abteilung über ihre Männer herziehen. Man könnte ganze Comedy- Programme schreiben über diesen Sachverhalt.
Dabei ist der Mensch hier in seinem Grundbedürfnis unterwegs, dem nach Liebe und Arterhaltung. Zwar hat sich einiges getan auf diesem Sektor. Es gibt Plastikvaginas für den Herr, Vibrationsstäbe für die Frau und Schnick und Schnack für allen möglichen Fetisch und Gedönse.
Und obwohl wir in einer aufgeklärten Gesellschaft leben, ist das Thema Sex immer noch ein Tabuthema, obwohl seit Jahren Aufklärer immer wieder versuchen das Thema weiter aufzuklären und Gesprächs fähig zu machen. Man kennt das Problem, wo redet man denn über Sex? Zuhause mit dem Partner, im Internet wo man sich unbeobachtet fühlt, aber ein lockeres Gespräch an der Bar mit einer Frau über das Thema, never, ein no go, sowas macht man nicht und schon garnicht öffentlich. Da wir in diesem Moment unseren eigenen Trieb verleugnen und als aufgeklärtes Individuum zurückstecken um den Gesprächpartner nicht zu schockieren! Es schickt sich ja nicht ein normales Gespräch über dieses Thema zu führen, nicht wissenschaftlich aber normal. Wir alle Wissen, in letzter Konsequenz wird man mit dem Partner dann im Bett landen, ohne im Vorfeld über das Thema mal gesprochen zu haben. Man stellt sich dann an wie der letzte Mensch, sie macht etwas was er nicht mag, er macht etwas was sie nicht mag und dann kommt das interessant, man macht es mit und schweigt, man möchte es sich ja nicht verscherzen mit der neuen geliebten und nach X Wochen kommt dann mal die Aussage:" Du dies und jenes mag ich nun aber nicht so, dabei hat man das gemacht, weil man dachte sie / er möchte das so!" Gut gemeinte Ignoranz kann man das auch nennen, solange kein Stop Signal kommt, wird die Programm Routine Alpha abgespielt.
Im Internet isses ja anders, da kann man beim Chatten mal den Macker raushängen lassen und über das Thema reden, nur entwickelt es da einen schlüpfrigen Beigeschmack. Gleich klingt alles nach Cybersex und was es nicht alles gibt. Obwohl man auch im Internet so ein Gespräch auf einem gewissen Level führen kann. Darum ist es wohl ein gutes Vorgehen:
1. Ansprechen (im RL oder VL völlig egal)
2. Treffen, sich anschauen, erleben, beschnuppern
3. 2tes Treffen oder anhalten Online chatten
4. Treffen und hier schon mal offen drüber sprechen, aber nicht plump oder taktlos sonder wie erwähnt offen und zielführend, denn man möchte ja die Dame kennen lernen und Wissen was sie will und sie sollte Wissen was man selber will und dann schauen, gibt es eine Schnittmenge, denn eine glückliche Partnerschaft wird nur halten mit einem erfühlten Sexleben!
Und da der Deutsche über statistisch 150x im Jahr (die genau Zahl kenne ich nicht) Sex hat über 40,70, 100min verbringen wir eine intime lange Zeit aufs Jahr gesehen mit dem Partner und diese Zeit soll ja schließlich genutzt werden zu beidseitigem Vergnügen!
Darum, offen darüber sprechen, wir sind doch keine verklemmten Menschen mehr!

In diesem Sinne, eine schöne Woche ;-)