Donnerstag, 15. März 2018

Wenn es anders kommt als man denkt II

Wow, im August war der letzte Eintrag von mir.
Sehr lange Zeit inaktiv gewesen und das wird vermeintlich noch eine weile weiter so gehen.
Nur heute ist ein guter Zeitpunkt sich ein paar Dinge von der Seele zu schreiben und um meine Leser upzudaten.
Wie im letzten Post geschrieben, steht ein Besuch im Krankenhaus an.
Eigentlich hatte ich ja vor im Oktober oder November mich dem Eingriff zu unterziehen. Doch da gab es eine überraschende Nachricht von meiner Hausärztin.
War ja letztes Jahr zur Kontrolle des Gallensteins bei ihr zur Sono.
Mein Bauch wurde mit glibber eingeschmiert und schon wurde geschaut.
Da meinte Sie:
"Sie kann den Stein sehen, der eingebettet in der Gallenblase liegt.
Aber Slutsch (oder wie man das schreibt) oder Griess kann sie keinen mehr sehen"! Ergo, es muss wohl durch die Reduktion des Gewichtes und der Ernährungsumstellung sich verbessert haben. Is ja klar, weniger fettiger Scheiß, viel gesunde Kost, wie Gemüse, entlastet die Gallenblase, die ja für die Fettverdauung zuständig ist.
Mit diesem Wissen, hatten wir einen neuen Kontrolltermin im März ausgemacht um zu schauen ob der Stein immer noch so chillig ist.
Leider nicht. Am 28.02. hatte ich eine Gallenkolik und war dann bei meiner Hausärztin. Sie schickte mich gleich ins Krankenhaus mit den Aufnahmepapieren und das der Stein ASAP entfernt werden soll.
Gesagt getan, mit der Kolik ins Krankenhaus marschiert, Sack und Pack schon dabei, bereit das am nächsten Tag das Teil rausgenommen wird.
In der NA dann, 1,5h warten, leider mit Schmerzen, bis man mir eine Infusion gab und eine Ärztin ran kam mit dem Sonograph. Sie untersuchte mich, checkte und meinte dann trocken:
"Joar, sie haben eine Gallenkolik und ihre Galle ist voll mit Slutsch und Griess, warum haben Sie sich das nicht rausnehmen lassen schon?"
Ich meinte dann:
"Meine Ärztin sagte mir, dass bei der letzten Untersuchung das nicht mehr vorhanden war..."
Sie dann:
"Ich weiß nicht was die Kollegin gesehen, nicht gesehen hat, aber der Stein ist da und der Slutsch und der Griess auch. Da müssen Sie nun durch, machen Sie einen Termin aus und lassen Sie die OP machen."
Ich nickte und ging dann vollgepumpt mit Schmerzmitteln zum Tresen der Chirugie und machte einen Termin aus.
Am 26.03.18 ist es nun soweit. 36 Jahre musste ich nicht unters Messer in Vollnarkose. Ich weiß was passiert, ich habe die OP mir schon bei Youtube angesehen und genug Leute im Verwandten / Freundeskreis die das schon hinter sich haben. Alle waren sich einig, ist nicht wild und 3 Tage, dann ist alles wieder schick.
Darum gehe ich nun diesen Weg. Eine neue Erfahrung wartet, auch wenn diese nicht positiv sein wird, aber alles Leiden ist endlich.
Werde mir definitiv ein Einzelzimmer dann nehmen  für die drei Tage, um mich zu erholen und schnell auf die Beine zu kommen.
Somit viel Schonung und weiter auf den Körper achten, der nun bei 92,7kg angekommen ist.
Dank der Vegan-Challenge die nun wieder im März läuft. Die Schonkost passt gerade gut zur Veganen Ernährung und hat schon dafür gesorgt, dass die Galle wenig zu tun hat - im Bezug auf tierische Fette. Pflanzliche Fette werden gut verdaut im Moment und auch sonst sind die Probleme zur Zeit inaktiv.
Somit sollten die Vorraussetzungen gut sein, das recht gut durchzustehen.
Der Körper hat weniger Fett, fühle mich fit und kann auch etwas Sport machen. Kein Rauchen, kein Alkohol, keine tierischen Produkte, viel Tee, Wasser und Gemüse. Also eigentlich ein Träumchen. Mal sehen wie es wirklich ausschaut.
Mal sehen wie das im Krankenhaus wird, vermutlich muss ich die Challenge dann unterbrechen, da dann das Krankenhaus vorgibt was ich essen darf. Maximal vegetarisch ist dann gestattet. Vielleicht hilft die kleine "Kur" dann endlich die 8X zu knacken, vielleicht schaffe ich das auch noch bis vor der OP.
Leider werde ich dann X Wochen wieder keinen Sport machen dürfen :(
Auch sind Ruhezeiten von 2-6 Wochen angedacht nach der OP, Krankschreibung - noch keine Ahnung wie lange man mich dann Krank schreibt, mal sehen.
Ja, Q1 ist schon sehr spannend und lässt mich viele Probleme aus 2017 abschließen, bzw. Problemlösungen von gestarteten Prozessen weiter bearbeiten.
Wird ein spannendes Jahr noch!

In diesem Sinne,

Gruß
euer Uhltak

Freitag, 11. August 2017

Wenn es anders kommt als man denkt

Hallo zusammen,

das Projekt 85kg ist nach wie vor in Gang, leider nicht so fix wie man es gerne hätte.
So ist es aber eigentlich meistens. Die ersten Kilo's gingen ja ruck zuck weg, geschuldet der Magengeschichte, falls ihr euch erinnert, ansonsten der Post drunter.
Seit ich aber wieder unter der hundert Marke bin, ist es zäh wie Kaugummi.
Vor allem Wassereinlagerungen, Muskelbildung und anderes lassen das Gewicht stagnieren oder auch schon mal hoch gehen - was per se ok ist.
Meist geht es dann auch wieder runter.
Bsp.: Diese Woche Montag: 97,8, Dienstag 97,4, Mittwoch 96,6 auf einmal.
Vor allem wenn man den gleichen Sport macht, das gleich isst.
Gestern dann 96,8 und heute 97,0. Wie gesagt, gleicher Sport, fast gleiches Essen / Menge.
Spannend! Ich werde nicht so richtig schlau aus meinem Körper und wie und warum er wann einlagert und weshalb.
Die Schwankungen sind normal, I know, aber die Motivation / Psyche ist beeinflusst auf der Ebene.
Nach dem Fettlogik überwinden Buch, soll man sich da nicht so einen Kopf machen. Versuche das zwar, nur bekomme ich das nicht so gut hin.
Auch wenn es stetig hoch geht und dann wie aus Zauberhand massiv runter geht. Das ist immer schön dann, doch der Effekt, rauf, rauf ,rauuuuuf - runter ist selten dämlich. Körper, stetig find ich besser.

Realistisch gesehen, schaffe ich mein Ziel 85kg bis zum 11.09.17 nicht!
Um es zu schaffen, müsste ich wieder auf 500kcal am Tag wechseln und jeden Tag 400kcal verbrauch beim Sport reinholen. Mit diesen gesamten Minus kcal wäre es eventuell machbar, ABER gesund ist das nicht!
Hatte die Tage auch Frau Doktor Hermann geschrieben und Sie um Ihre Meinung gebeten hierzu. Auch Sie riet mir davon ab.
Vermutlich kann ich es bis Weihnachten schaffen, doch dieses Damokles-Schwert OP hängt über mir. Wenn ich operiert werden muss, da ich es vielleicht nicht geschafft habe, weil ich nicht genug abgenommen habe in der Zeit, dass muss ich mir dann vorwerfen:
Hab ich genug getan um es zu verhindern oder hatte ich keine reale Chance gehabt? Dass sind die Fragen!
Es wird so laufen müssen:
Da ich am 02.09.2017 auf einer Hochzeit bin und Hochzeiten immer Kalorienevents der Oberklasse sind, werde ich ab Sonntag noch einmal eine Woche auf 500-700 kcal am Tag gehen müssen.
08.-09.09 sind wir noch mal auf einem Event wo es auch kulinarisch Hoch hergeht. Von daher wird es 95 Rund werden und die letzten 10 sind dann bis Silvester offen...

Dann heißt es hoffen, dass der Stein kleiner geworden ist oder vielleicht ganz weg ist. Oder, im Oktober, Bauch auf, Schlach rein, Galle raus ... Auf diese Lösung habe ich nicht so viel Lust ...
Warum? Ich bräuchte definitiv ein Einzelzimmer. Ich könnte nicht schlafen, wenn ich mehrere alte Menschen um mich rum röcheln und schnarchen, dass kostet Geld und nicht zu knapp. Klar, es wären 1-2 Nächte, aber trotzdem, ich verabscheue Krankenhäuser, seit ich Zivi im Krankenhaus war. Der Blick hinter die Kulise hat mich eins gelehrt, vermeinde es in diese Buden zu müssen nach Kräften!
Man hat kaum Ruhe, andauernd rennt jemand rein, die Essenszeiten sind komisch, das Essen ist je nach Krankenhaus seltsam.
Narkose, keine Ahnung wie ich das Vertrage, die letzte OP war nur örtlich betäubt. Weiß, jammern auf ganz hohem Level, ja das ist mein Drama :D
Aber wie ich bin, ich muss es dann durchziehen und lieber früher als später.
Wenn, dann gleich im Oktober, maximal November, damit es weg ist und ich wieder voll fit werde bis Weihnachten. Bzw. bis Februar, da ich dann mit meiner Frau verreisen möchte, mal sehen wo hin.

In diesem Sinne, genug gejammert :D
Schönes Wochenende ihr lieben Liebenden ^^

Gruß
euer Uhltak

Donnerstag, 6. Juli 2017

Aus der Stille kommt der Lärm

Hallo zusammen,

ja, es war / ist eine weile her gewesen, seit dem letzten Post.
Es hat sich auch einiges ereignet, was ich nun in diesem Blog Post runterschreiben möchte. Zum einen um ein paar Dinge mitzuteilen, zum anderen als eine Art Selbstbewältigung.
Fangen wir an.
Am 12.06.2017 bin ich in die Notaufnahme gekommen, also mit dem Taxi - nix Blaulicht tatüütataaaa.
Hatte sehr krasse Bauchschmerzen, seit 3:00Uhr morgens , gegen 7:00Uhr war ich erst in die Notaufnahme gefahren, da ich erst dachte, ich habe ne kleine Magenverstimmung. Leider war es eine ausgewachsene Magenschleimhautentzündung. Ausgelöst, vermutlich durch Stress und Ernährung. Dabei fanden die Ärzte auch einen Gallenstein in meiner Galle.
Man riet mir dann, den Stein schnellstmöglich entfernen zu lassen, wo ich aber noch etwas skeptisch bin / war.
Meine Hausärztin, riet mir dazu, erstmal noch 15kg abzunehmen und mit Medikamenten zu versuchen den Stein und die Begleiterscheinungen aufzulösen. Eventuell hilft die Abnahme und die Medizin bereits. Gefühlt ist es schon jetzt deutlich besser. Letztendlich wird sich im September entscheiden, ob es alles ein gutes Ende nimmt oder auf dem OP Tisch die Entscheidung kommt...

Worauf ich hinaus will:
In der Zeit wo ich nun diese Magenschleimhaut Geschichte behandelt habe, habe ich, durch die Schonkost und den angegriffenen Magen, in 3 Wochen 10 Kilo abgenommen. In den ersten 1 1/2 Wochen, hatte ich 500-600kcal zu mir genommen, danach langsam auf 1500 kcal gesteigert.
Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, haben mir gezeigt, dass die Praktiken, die Dr.Nadja Hermann in ihrem Buch beschreibt (Fettlogik Überwinden) und aufzeigt komplett wahr sind!!!
Die ganze "Abnehmbranche", alle die uns einreden, diese Diät ist der Shit, dieser Ernährungsform ist der Shit, iss dies, mach dass, nehm das Pülverchen.
Alles Käse. Willst du Dauerhaft abnehmen, egal mit was, passe die Kalorien nach deinem Verbrauch an! Da wurde mir es erst richtig bewusst.
Vor ein paar Jahren hatte ich mit LOGI sehr gute Erfolge erziehlt. Im nachhinein betrachtet, war das nur so erfolgreich, da ich zum einen Fleisch ganz gut verstoffwechsele ABER auch in der Zeit wirklich ca. 2000kcal / Tag, unter der Woche, gegessen habe.
Ich habe abgenommen bis zu dem Punkt abgenommen, der rechnerisch Gewicht zu Verbrauch ergibt. In dem Fall waren das ca. 92 - 95kg. Ab da stagnierte es und ging eher wieder hoch da ich wieder 2200-2300kcal zu mir nahm, als Annahme, dass ich das als Mann benötige. Was falsch war, schleichend ging das Gewicht hoch und irgendwann war man wieder in der Spirale gefangen, man futtert wieder 2500 - 3000- X0000 kcal.
Was ich meinen Körper angetan habe, warum der Körper vielleicht damit auch zeigt (Reissleine) du musst was machen, das Gewicht runterbekommen auf ein gesundes Mittelmaß. Ziel erstmal wieder die 95kg.
Der Vorteil gerade, mein Magen ist so geschrumpft, dass ich 250gr - 350gr pro Mahlzeit gerade essen kann und dann satt bin. Bei der Schonkost oder den leichtverdaulichen Sachen ist das wunderbar, da ich so es gut regulieren kann.
Zucker und fettiges darf ich auch nicht essen - da mein Magen da noch Probleme bekommt oder die Galle vielleicht doch mal zuckt.
Langfristig wäre also ein normaler BMI zu verfolgen, heißt 85kg bei mir.
Das heißt für mich, langfristig muss mein Grundumsatz 1907 kcal / Tag liegen, dieser entspricht 85kg. Im Moment liegt er noch bei 1200 - 1700kcal, der Krankheit geschuldet.
Jetzt ist die Zeit, dieses Ziel zu erreichen und nicht länger rumzudrucksen und Ausreden zu suchen, sich einzubilden  alles ist gut, ich lebe Gesund, bullshit!
Wenn ich Gesund gelebt hätte, dann hätte ich mit 35 keine Steine im Körper!!!
Die Illusion, ich tu mir was gutes, ich esse viel Salat, nope - die Lüge kommt über die Kalorienmehraufnahme.
Wer also wirklich auch etwas machen möchte, im Abnehmbereich:
A.) Findet heraus, was ihr gut verstoffwechseln könnt, von der Veranlagung her
B.) Ermittelt für diese Lebensmittel die Kalorienwerte
C.) Esst soviele Kalorien, wie euer Zielgewicht benötigt, am Anfang vielleicht etwas weniger Kalorien - wichtig bei extermen kcal (unter 1000kcal) bitte mit einem Arzt es absprechen und begleiten lassen.
D.) Sport treiben - regelmäßig
E.) Seit ehrlich zu euch - hier und da naschen sind auch Kalorien
F.) Wenn es mal hoch geht, trotz richtiger Ernährung:
     - Wiegt euch täglich, damit ihr seht, wann und warum ihr Wasser einlagert
     - Bsp.: Ich esse Kartoffeln, am nächsten Tag mehr auf der Waage
      = Wassereinlagerung.
G.) Hungerstoffwechsel / Hungermodus - Blödsinn, sowas passiert erst in extrem
Situationen, mit vollen Fettdepots, brennt der Körper alles nieder um die fehlenden Kalorien zu ersetzen.
H.) Esst gerne was euch schmeckt, sofern ihr die Kalorien dafür über habt (wiegen)
I.) Was Magazine oder TV Lifestyle Magazine versprechen mit ihren Diäten ist schwindel, denn die Gerichte die vorgestellt werden, die Maßnahmen die präsentiert werden, der Sport der gezeigt wird, ist nur solange hilfreich, wie man konsequent es befolgt. Im Grunde aber auf eine Kalorienreduktion ausgelegt.

Damit sollte etwas gehen!
Ach und lest euch das Buch von Frau Dr. Hermann durch. Es ist wirklich gut und hilft auch richtig gut.
Ja, im Moment bin ich wieder ein UHU (99,97kg) und freue mich sehr über diesen Zustand.
Nun kommt der Teil, dass Ziel 95kg erreichen, dann die 90 und dann die 85kg knacken und das dann halten lernen. Lernen was es heißt 1900kcal zu essen am Tag, rausfinden, was lagert bei mir Wasser ein und lässt die Kilos für 1-2 Tage nach oben gehen. Ausgewogen dann zu Kochen und zu essen. Mengen richtig einschätzen.

Wünscht mir Glück dabei.

In diesem Sinne, euch alles gute.

Gruß
euer Uhltak

Dienstag, 28. Februar 2017

März 2017, eine neue Vegan Challenge

Guten Morgen zusammen,

ein neues Jahr, ein neuer März, eine neue Vegan Challenge.
Wie die Jahre davor, werden meine Frau und ich uns wieder 4 Wochen weitgehend Vegan ernähren. Einzig erlaubtes Item wird geriebener Hartkäse sein, da nach wie vor dieser Willmersdorferpizzaschmelz zu teuer und geschmacklich höchst seltsam ist.
Freue mich schon sehr auf 4 Wochen, wo man wieder mehr auf sich und auf das achtet was man isst.
Dazu erhoffe ich mir, dass auch wieder mehr Elan kommt, eine Initialzündung kommt, die den Stoffwechsel kitzelt und ein paar Kilo in 4 Wochen runterschmelzen lässt. Wichtig ist es nicht, wäre schön, nur in erster Linie steht an, sich wieder gesund und bewust zu ernähren.

In diesem Sinne, eine frohe Fastenzeit.

Grüße :D

Donnerstag, 12. Januar 2017

Einfach mal Mensch sein

Moin moin und Hallo,

ein gutes neues Jahr euch allen noch. 12 Tage ist das neue Jahr schon wieder alt, wie die Zeit rennt. 2016, ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber die Höhen haben überwiegt, soweit für mich.
Vorsatz 2016 konnte nicht erfüllt werden, wenn wir in Richtung Ernährung schauen. Es ist nominell nichts runter und über Weihnachten wieder etwas rauf. Ist aber leider auch logisch. Entweder man nimmt zu und alle Verwandten und Freunde sind happy oder man isst nichts und zieht den Zorn aller auf sich. Man darf es sich aussuchen :D
Darum habe ich eigentlich nur einen wirklichen Vorsatz gefasst in 2017.
Wohnung finden! Ein Ziel, alles andere Benefit. Ernährung, ich habe mein Ziel im Kopf, aber ich werde mich erstmal selbst gern haben, ich sein und so abnehmen / Muskelaufbauen wie es passiert. Nichts erzwingen, ausprobieren und kucken was gerade passt. Keine Diäten, keine schlauen Tipps. Weniger Essen aber dafür was hochwertig ist und gut schmeckt. Sport treiben, fertig.
Zuoft und zuviel geiselt man seine Gedanken mit dem Thema, versucht sich zu motivieren oder hört der kleinen Stimmen im Kopf die sagen:
"Och, jetzt ein Eis!"
oder die andere:
"Boah du faules Stück, warum jetzt Eis, friss mal weniger und lauf zu Honk!"
Hilft das? Nein. Es macht uns nur unglücklich und frustiert und was machen wir dann? Die falschen Dinge, Frustessen / trinken oder radikale Kuren, die kurzfristig etwas bringen aber langfristig ungünstig wirken.
Darum gehe ich das nun an, esse weniger und gut, treibe Sport, stelle mich im März der Vegan Challenge und versuche wieder 3-4 Tage in der Woche veggie Gerichte zu essen.
Irgendwann stelle ich mich auf die Waage und schaue was die Einstellung bringt. Ziel 95kg immer noch. Machbar in einem Jahr? Eigentlich ja, aber ich lass mir Zeit. Meine Frau unterstützt mich da ebenso, denn sie will ja auch etwas an ihrer Figur ändern. Also passt das gut zusammen.
In diesem Sinne, geiselt euch nicht immer selber, nehmt Dinge auch erstmal an wie sie sind, denn erst wenn sie present sind, können wir sie auch gehen lassen.

Gruß
euer Uhltak!

Montag, 7. November 2016

Arztgespräch und was sich ändert

Hallo zusammen,

schon wieder ne weile her, aber dafür auch was zu schreiben.
Zum Thema, Arztgespräch. Mein Blutbild war an und für sich sehr gut. Schilddrüse sollte nichts haben, Leber gut, Nieren gut, alles gut - ABER der Zucker ist zu hoch!
Kein wunder bei mir, laut meiner Ärztin, die veggie Ernährung die ich betrieben habe, hat dazu geführt, dass mein Zucker hochgegangen ist. Noch kein Problem, wenn sich dass aber nicht ändert, dann kann es eins werden.
Ich musste dann aufschreiben, was ich so zu mir nehme über die Woche und erhielt dann das Resume:

Zuviele Kohlenhydrate, es ist anzuraten die Ernährung von veggie auf omnivore umzustellen, am besten primär auf Eiweiß und Ballaststoffe!
Ich soll nun wieder mehr tierische Produkte Essen, vor allem Fleisch!
Also wieder umgestellt, esse nun wieder mehr Eiweiß und hmm, 2 Wochen läuft es bereits und pro Woche ein Kilo zugenommen ... so ganz verstehe ich es noch nicht, da beim letzten Mal LOGI sofort pro Woche 1kg weg war! Und nun 1kg pro Woche rauf.
Ich schau mir das nun noch 2 Wochen an und wenn es so weiter geht, dann wird es redikal! Zwei Post drunter steht die Entgiftung und was dann passieren wird ernährungstechnisch. Entgiftung, danach wird ausprobiert und analysiert.
In erster Linie ist mein Gewicht das Problem. Klar kann ich Eiweiß futtern, Eier, Käse usw. , geht gut. Nur lässt sich das sicher optimieren.
2 Wochen und dann Entgiftung und dann teste ich das andere. Wenn es dann runter geht, um so besser. Ich würde gerne erstmal eine Basis haben und mich dann festlegen wollen.

In diesem Sinne.

Gruß der Uhltak!

Mittwoch, 31. August 2016

Rituale sind wichtig

Rituale sind wichtig. Das merke ich immer mehr. Alleine morgens auf Arbeit.
Ohne die erste Tasse Tee geht nicht viel! Diese leitet den Tag ein, obwohl es auch ohne gehen würde.
Doch es ist zum Ritual geworden und somit ein Teil des Ablaufs um uns vor Schaden und unglück zu bewahren, vielleicht.
Überall finden und empfinden wir sie oder auch nicht.
Der Gang zum WC und die eine Kabine die wir immer benutzen, Gewohnheit oder doch ein unterbewustes Ritual? Wer weiß ;).

Oder ist es einfach kein Ritual sondern die Optimierung / Effizienz die uns hier antreibt und dadurch wirkt alles nach Ritual, da jeder Handgriff sitzt, da alles wie studiert wirkt. Was schließt das eine vom anderen aus?
Nicht soviel.

Aber anderes Thema.

Morgen beginnt der September und meine Planung für die Entgiftung sind noch nicht weiter gegangen. Es hat keinen speziellen Grund bis dato. Eher warte ich gerade ein wenig ab. Als erstes großes Blutbild machen lassen und ein paar andere Untersuchungen. Um auszuschließen ob etwas mit dem Stoffwechsel generell kaputt ist.
Meins ist 2 Jahre her (vor der OP) und so langsam würde ich auch im Vorfeld eins machen lassen wollen + Arztgespräch.
Eventuell hat meine Hausärztin noch einen Tipp was man machen kann.
Aber ist alles unauffällig, dann bleibt mir nichts anderes übrig und ich muss Radikal mal testen ob die Diät etwas bringt mit anschließender Umstellung auf die Ernährungsform die im letzten Blog behandelt wurde.
Testumfang 4 Wochen, 1 Woche Entgiftung, 3 Wochen Ernährungsumstellung + Fazit. In den vier Wochen kann man dann schnell sehen, was wirklich Sache ist oder auch nicht. Werde mich mal drum kümmern, dass ich einen Termin zum Blutabnehmen bekomme und für ein Arztgespräch und dann geht es weiter.

In diesem Sinne.

Gruß
der Uhltak